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ETF-Sparplanrechner

Euro
Euro
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Sparrate jährlich erhöhen
% p. a.
% p. a.
Jahre

Ergebnis

Endkapital --
Einzahlungen insgesamt --
Ordergebühren insgesamt --
Investierter Betrag --
Wertzuwachs --
Monatliche Sparrate im letzten Jahr --
Endkapital --
Die Berechnung ist eine Modellrechnung mit gleichbleibender Wertentwicklung. Tatsächliche Kurse können steigen oder fallen.
Berechnungsmöglichkeiten

Was der ETF-Sparplanrechner berechnet

Der Rechner verbindet eine einmalige Einzahlung mit monatlichen Sparraten, einer angenommenen jährlichen Wertentwicklung, der Anlagedauer und den Ordergebühren. Aus den bekannten Angaben kann er vier verschiedene Zielgrößen bestimmen.

Endkapital

Berechnet wird der modellhafte Depotwert am Ende der Anlagedauer. Berücksichtigt werden Einzahlungen, Wertzuwachs und die eingegebenen Ordergebühren.

Nettoeinzahlungen + Wertzuwachs = Endkapital

Monatliche Sparrate

Aus Zielkapital, Einmalanlage, Wertentwicklung, Kosten und Laufzeit wird die erforderliche monatliche Rate ermittelt.

Wertentwicklung

Der Rechner bestimmt, welche konstante jährliche Wertentwicklung rechnerisch notwendig wäre, um das gewünschte Endkapital zu erreichen.

Anlagedauer

Aus Einzahlungen, Gebühren, Wertentwicklung und Zielkapital ergibt sich die rechnerisch benötigte Laufzeit.

Wichtig: Die eingetragene Wertentwicklung ist eine konstante Rechenannahme. Sie ist keine Renditezusage und bildet keine tatsächliche Folge steigender und fallender ETF-Kurse ab.
Orderkosten

Ordergebühren werden vor jeder Anlage abgezogen

Die Ordergebühr gilt sowohl für die einmalige Einzahlung als auch für jede monatliche Sparrate. Nur der nach Abzug der Gebühr verbleibende Betrag wird angelegt und nimmt an der Wertentwicklung teil.

Feste Gebühr in Euro

Bei einer festen Gebühr wird je Ausführung derselbe Eurobetrag abgezogen.

G(x) = g

Beispiel: Bei 200 Euro Sparrate und 1,50 Euro Gebühr werden monatlich 198,50 Euro investiert.

Prozentuale Gebühr

Bei einer prozentualen Gebühr steigt der Kostenbetrag mit der jeweiligen Einzahlung.

G(x) = x × p / 100

Beispiel: 1,5 Prozent von 200 Euro entsprechen 3 Euro. Investiert werden 197 Euro.

Nettoanlage nach Gebühren

Anetto = A0 − G(A0)
Rnetto = R − G(R)
Zeichen
Bedeutung
Einheit
ZeichenA0
BedeutungEinmalige Einzahlung
EinheitEuro
ZeichenR
BedeutungMonatliche Sparrate
EinheitEuro
ZeichenG(x)
BedeutungGebühr für die Einzahlung x
EinheitEuro
Formeln und Berechnung

Formeln für Endkapital und Wertzuwachs

Die Jahresrendite wird zuerst in einen mathematisch gleichwertigen monatlichen Wachstumsfaktor umgerechnet. Dadurch entspricht die Entwicklung nach zwölf Monaten genau der eingegebenen Jahresrendite.

Monatlicher Wachstumsfaktor

q = (1 + r)1/12

r ist die jährliche Wertentwicklung als Dezimalzahl. Bei 5 Prozent gilt r = 0,05.

Anzahl der Monatsperioden

n = 12 × t

t bezeichnet die Anlagedauer in Jahren. Zehn Jahre entsprechen 120 Monatsperioden.

Endkapital ohne Ratendynamik

Die monatliche Sparrate wird zu Beginn jedes Monats angelegt. Deshalb enthält der Rentenendwert den zusätzlichen Faktor q.

Kn = Anetto × qn + Rnetto × q × (qn − 1) / (q − 1)
Bei einer Wertentwicklung von genau 0 Prozent ist q = 1. Die Formel wird dann ohne Division verwendet: Kn = Anetto + n × Rnetto.

Aufteilung des Ergebnisses

Bruttoeinzahlungen

E = A0 + n × R

Gebühren insgesamt

Ggesamt = G(A0) + n × G(R)

Investierter Betrag

I = E − Ggesamt

Wertzuwachs

W = Kn − I
Rückwärtsberechnung: Sparrate, Wertentwicklung und Anlagedauer werden numerisch bestimmt. Der Rechner grenzt den gesuchten Wert schrittweise ein, bis das berechnete Endkapital dem vorgegebenen Zielkapital entspricht.
Steigende Sparrate

So wirkt die jährliche Dynamik

Mit Dynamik steigt die monatliche Sparrate jeweils nach zwölf Monaten. Innerhalb eines Sparjahres bleibt die Rate unverändert.

Formel der Ratendynamik

Ry = R0 × (1 + d)y

R0 ist die anfängliche Monatsrate, d die jährliche Dynamik und y die Anzahl der bereits vollständig vergangenen Sparjahre.

Beispiel mit 5 Prozent Dynamik

  • 1. Jahr: 200,00 Euro monatlich
  • 2. Jahr: 210,00 Euro monatlich
  • 3. Jahr: 220,50 Euro monatlich
  • 10. Jahr: 310,27 Euro monatlich

Gebühren bei dynamischen Raten

Feste Eurogebühr

Der Gebührenbetrag je Ausführung bleibt gleich. Sein prozentualer Anteil an der steigenden Sparrate nimmt deshalb im Zeitverlauf ab.

Prozentuale Gebühr

Der Gebührenbetrag steigt zusammen mit der Sparrate. Der prozentuale Kostenanteil bleibt gleich.

Berechnung: Der Rechner wendet die Endwertformel nacheinander auf jedes Sparjahr an. Der Kapitalstand des Vorjahres wird zum Startkapital des folgenden Jahres.
Geprüftes Beispiel

5.000 Euro Startkapital und monatlich 200 Euro

Das Beispiel verwendet 5.000 Euro Einmalanlage, 200 Euro monatliche Sparrate, 5 Prozent Wertentwicklung pro Jahr, zehn Jahre Laufzeit und eine feste Ordergebühr von 1,50 Euro je Ausführung.

Ergebnisgröße
Berechnung
Betrag
ErgebnisEinzahlungen
Berechnung5.000 + 120 × 200
Betrag29.000,00 Euro
ErgebnisOrdergebühren
Berechnung121 × 1,50
Betrag181,50 Euro
ErgebnisInvestierter Betrag
Berechnung29.000,00 − 181,50
Betrag28.818,50 Euro
ErgebnisWertzuwachs
Berechnung38.907,95 − 28.818,50
Betrag10.089,45 Euro
ErgebnisEndkapital
BerechnungInvestierter Betrag + Wertzuwachs
Betrag38.907,95 Euro

Mit 1,5 Prozent Ordergebühr

Die gesamten Ordergebühren betragen 435,00 Euro. Das modellhafte Endkapital sinkt auf 38.555,74 Euro.

Mit 5 Prozent Dynamik

Bei fester Gebühr von 1,50 Euro steigt das modellhafte Endkapital auf 46.142,27 Euro.

Kontrolliert: Die Ergebnisse 38.907,95 Euro, 38.555,74 Euro und 46.142,27 Euro stimmen centgenau mit den entsprechenden Testfällen des Referenzrechners von finanz-tools.de überein.
Kosten und Besteuerung

Welche Kosten und Steuern nicht enthalten sind

Der Rechner zieht ausschließlich die eingegebene Ordergebühr direkt ab. Weitere Kosten und die persönliche Besteuerung werden nicht automatisch berechnet.

Direkt berücksichtigt

  • Feste Ordergebühr in Euro oder
  • prozentuale Ordergebühr
  • Gebühr auf Einmalanlage und Monatsraten
  • jährliche Erhöhung der Sparrate

Nicht automatisch enthalten

  • laufende Fondskosten und Tracking Difference
  • Spread sowie Depot- und Verkaufsgebühren
  • Steuern und Vorabpauschale
  • Inflation und Kaufkraftverlust

Brutto- oder Nettowertentwicklung?

Wer eine erwartete Wertentwicklung nach laufenden Fondskosten eingibt, bildet diese Kosten bereits indirekt über die Renditeannahme ab. Wird dagegen eine Marktrendite vor Produktkosten verwendet, zieht der Rechner die TER nicht zusätzlich ab.

Steuern bei ETFs in Deutschland

Investmenterträge können durch Ausschüttungen, Vorabpauschalen oder einen Veräußerungsgewinn entstehen. Der konkrete Steuerabzug hängt unter anderem vom Fondstyp, dem Freistellungsauftrag, bereits genutzten Freibeträgen, Verlusten und einer möglichen Kirchensteuerpflicht ab.

Sparer-Pauschbetrag
Nach § 20 Abs. 9 EStG gelten 1.000 Euro für Einzelpersonen und 2.000 Euro bei Zusammenveranlagung.
Aktienfonds
Bei Aktienfonds sind nach § 20 Abs. 1 InvStG für Privatanleger 30 Prozent der Erträge steuerfrei.
Kapitalertragsteuer
Der gesetzliche Kapitalertragsteuersatz beträgt grundsätzlich 25 Prozent; Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer können hinzukommen.
Keine Steuerberechnung: Das ausgewiesene Endkapital ist vor persönlichen Steuern. Der Block beschreibt die Grundsystematik, ersetzt aber keine individuelle steuerliche Beratung.
Einordnung und Quellen

Modellgrenzen, Risiken und geprüfte Grundlagen

Der Rechner beantwortet eine mathematische Planungsfrage: Wie entwickelt sich ein Sparplan bei gleichbleibender Renditeannahme? Er bewertet weder einen bestimmten ETF noch die Wahrscheinlichkeit, mit der das Ergebnis tatsächlich erreicht wird.

Was die Modellrechnung vereinfacht

  • konstante Wertentwicklung in jedem Monat
  • regelmäßige Einzahlung zu Monatsbeginn
  • unveränderte Kostenstruktur
  • keine Sparpausen oder Sonderzahlungen
  • keine Ausschüttungen oder Steuerabzüge

Was Anleger zusätzlich beachten sollten

  • ETF-Kurse können deutlich schwanken
  • Risikostreuung hängt vom abgebildeten Index ab
  • höhere Renditechancen bedeuten höhere Risiken
  • Kosten verringern den langfristigen Anlageerfolg
  • vergangene Renditen garantieren keine Zukunftserträge

Geprüfte Quellen

Stand: 30. Juli 2026. Gesetzliche und steuerliche Rahmenbedingungen können sich ändern.