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Lohnrechner

Dieser Lohnrechner liefert eine schnelle Orientierung. Für eine verbindliche Abrechnung gilt die individuelle Lohnabrechnung.
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Nettolohn pro Jahr € 0,00

Abzüge pro Monat
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Krankenversicherung € 0,00
Pflegeversicherung € 0,00
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Arbeitgeber
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Ein präziser Lohnrechner 2026 zeigt Ihnen sofort, was von Ihrem Brutto wirklich übrig bleibt.

Was der Rechner leistet

Wir rechnen Brutto, Wunsch-Netto, Monatslohn und Jahreslohn in einem Ablauf. So treffen Sie schneller bessere Entscheidungen zu Jobwechsel, Gehaltsgespräch und Stundenlohn.

Sie sehen hier, welche Eingaben wichtig sind, welche Abzüge 2026 gelten und wie Sie Ihr Netto gezielt verbessern.

Rechner-Funktionen auf einen Blick

  • Brutto Netto Rechner: Sie berechnen Netto vom Brutto oder das nötige Brutto für ein gewünschtes Netto.
  • Monat und Jahr: Sie vergleichen Monatslohn, Jahreslohn sowie Einmalzahlungen sauber getrennt.
  • Stundenlohn in Monatslohn: Sie wandeln Stundenlöhne schnell in ein realistisches Monatsbrutto um.
  • Gehaltsvergleich: Sie prüfen Ihr Gehalt anonym nach Postleitzahl und Beruf mit offiziellen Vergleichsdaten.
mittlerer Bruttojahresverdienst 2025 54.066 €
Mindestlohn seit 01.01.2026 13,90 €
Minijob-Grenze 2026 603 €
Ein praxisnaher Vergleich lohnt sich: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten 2025 bei 54.066 Euro.

Wenn Sie in einem konkreten Beruf prüfen wollen, hilft ein zweiter Blick. Destatis meldete für Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege im April 2024 rund 4.310 Euro brutto im Monat.

Auch für Webseitenbetreiber ist der Rechner nützlich. Wir stellen die Funktion auf Wunsch zur Einbettung bereit.

Was bedeuten Brutto und Netto beim Gehalt?

Brutto und Netto einfach erklärt

Mit unserem Brutto Netto Rechner erkennen Sie sofort den Unterschied zwischen vereinbartem Lohn und auszahlbarem Nettogehalt. Das schützt Sie vor falschen Erwartungen schon vor Vertragsabschluss.

  • Brutto: Ihr vertraglich vereinbartes Arbeitsentgelt vor Steuern und Sozialabgaben.
  • Netto: Der Betrag, der nach allen Abzügen auf Ihrem Konto ankommt.
  • Abzüge: Dazu zählen Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialversicherungen.
  • Individuelle Merkmale: Steuerklasse, Kinder, Bundesland und Versicherungsart verändern das Ergebnis spürbar.

Was ist der Unterschied zwischen Bruttolohn und Nettolohn?

Wir rechnen den Bruttolohn in ein belastbares Netto um. Genau das brauchen Sie, wenn Sie Angebote vergleichen oder mehr Netto Gehalt berechnen möchten.

Bruttolohn umfasst das vereinbarte Entgelt vor Abzügen. Dazu können auch geldwerte Vorteile wie ein Firmenwagen gehören.

Nettolohn ist der Auszahlungsbetrag nach Steuern und Sozialabgaben. Er fällt erst nach Prüfung aller persönlichen Merkmale korrekt aus.

Sozialversicherung 2026

  • Krankenversicherung: allgemeiner Satz 14,6 Prozent, plus kassenindividueller Zusatzbeitrag.
  • Pflegeversicherung: regulär 3,6 Prozent, für Kinderlose 4,2 Prozent.
  • Rentenversicherung: insgesamt 18,6 Prozent.
  • Arbeitslosenversicherung: insgesamt 2,6 Prozent.

Zusatzbeitrag der Krankenkasse

Für 2026 nennt das Bundesgesundheitsministerium einen durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent. Ihre eigene Krankenkasse kann darüber oder darunter liegen.

Worin unterscheiden sich Gehalt und Lohn?

Mit unserem Lohnrechner trennen wir feste Monatsgehälter klar von stundenabhängigen Löhnen. Das macht Vertragsvergleiche deutlich einfacher.

  • Gehalt: meist fester Monatsbetrag, unabhängig von der Zahl der Arbeitstage.
  • Lohn: meist an Stunden gekoppelt und deshalb monatlich schwankend.
  • Überstunden: verändern den effektiven Stundenlohn und oft auch die Steuerlast im Auszahlungsmonat.
  • Schichtarbeit: macht einen Monatsvergleich ohne Rechner schnell ungenau.

Mindestlohn als Kontrollwert

Seit dem 1. Januar 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland bei 13,90 Euro pro Stunde. Gerade bei Stundenlöhnen ist diese Untergrenze die wichtigste Kontrollzahl.

Funktionen des Lohnrechners

Unser Gehaltsrechner verbindet Rechenlogik mit den amtlichen Werten für 2026. Sie sehen nicht nur ein Netto, sondern auch den Weg dorthin.

Infografik zu finanziellen Kennzahlen 2026 mit Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Beitragsbemessungsgrenzen, Jahresarbeitsentgeltgrenze und Minijob-Grenze.
Infografik: Finanzkennzahlen 2026 im Überblick.
Kennzahl
Wert 2026
Wofür sie wichtig ist
KennzahlGrundfreibetrag
Wert 202612.348 Euro
Wofür sie wichtig istSenkt die Lohnsteuer ab dem ersten Euro oberhalb dieser Grenze.
KennzahlKinderfreibetrag
Wert 20269.756 Euro je Kind
Wofür sie wichtig istBeeinflusst Steuer und Jahresvergleich für Familien.
KennzahlBBG Kranken- und Pflegeversicherung
Wert 20265.812,50 Euro pro Monat
Wofür sie wichtig istBegrenzt diese Beiträge bei höheren Einkommen.
KennzahlBBG Renten- und Arbeitslosenversicherung
Wert 20268.450 Euro pro Monat
Wofür sie wichtig istSetzt die Obergrenze für RV und AV.
KennzahlJahresarbeitsentgeltgrenze
Wert 202677.400 Euro pro Jahr
Wofür sie wichtig istRelevant bei der Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung.
KennzahlMinijob-Grenze
Wert 2026603 Euro pro Monat
Wofür sie wichtig istWichtig bei Stundenlohn, Nebenjob und Vertragsgestaltung.

Wie funktioniert der Brutto Netto Rechner 2026?

Wir berechnen Ihr Netto auf Basis der geltenden Werte für 2026. Die steuerliche Grundlage ist der amtliche Programmablaufplan des Bundesministeriums der Finanzen.

Das ist ein echter Vorteil. Der offizielle Rechner des Finanzministeriums deckt nur die Lohnsteuer ab, nicht Ihr vollständiges Netto mit Sozialabgaben.

So nutzen Sie die Felder im Rechner

Steuerjahr und Zeitraum wählen: monatlich, jährlich, wöchentlich oder täglich.
Bruttolohn eingeben: abhängig davon, welchen Zeitraum Sie gewählt haben.
Steuerdaten wählen: Steuerklasse, Faktor bei Steuerklasse IV, Bundesland, Geburtsjahr, Kinderfreibeträge und Kirchensteuer.
Freibetrag ergänzen: den jährlichen Lohnsteuerfreibetrag eintragen, falls vorhanden.
Versicherung angeben: Krankenversicherung, KV-Zusatzbeitrag, privater KV/PV-Eigenanteil, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Je genauer Ihre Eingaben sind, desto belastbarer ist das Ergebnis. Besonders bei Krankenkasse, Kindern, Steuerklasse, Freibetrag und Versicherungsstatus lohnt sich Sorgfalt.

Wie berechne ich Monats- und Jahreslohn?

Mit unserem Rechner stellen wir Monats- und Jahreslohn sauber gegenüber. So vergleichen Sie Angebote mit 12, 13 oder 14 Gehältern ohne Rechenfehler.

Monatslohn: Geben Sie das laufende Monatsbrutto ein.
Jahreslohn: Multiplizieren Sie das Monatsbrutto mit der Zahl Ihrer Gehaltszahlungen.
Einmalzahlungen: Erfassen Sie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld getrennt.
Vergleich: Prüfen Sie immer Brutto und Netto, nicht nur einen der beiden Werte.

Warum der Jahresmodus hilft

Einmalzahlungen wirken steuerlich im Monat der Auszahlung. Deshalb kann das Netto in einzelnen Monaten deutlich vom Durchschnitt abweichen.

Wenn Sie ein Angebot einordnen wollen, hilft der Jahresmodus besonders. Nach Destatis lag der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten 2025 bei 54.066 Euro.

Wie rechne ich Stundenlohn in Monatslohn um?

Wir wandeln Stundenlöhne in ein realistisches Monatsbrutto um. Das ist besonders wichtig bei Teilzeit, Schichtplänen und Nebenjobs.

Formel: Stundenlohn × Wochenstunden × 52 ÷ 12 = Monatsbrutto
  • Bezahlte Wochenstunden nutzen: Nur vergütete Zeit gehört in die Formel.
  • Überstunden trennen: Sonst wird der Regelverdienst zu hoch geschätzt.
  • Monat statt Kalenderwochen vergleichen: Das glättet ungleiche Monatslängen.

Praxiswert: Seit Januar 2026 beträgt der Mindestlohn 13,90 Euro. Bei genau diesem Satz bleiben im Minijob im Schnitt 43,38 Stunden pro Monat unter der Grenze von 603 Euro.

Verdienen Sie regelmäßig zwischen 603,01 Euro und 2.000 Euro, arbeiten Sie im Midijob. Dann sinkt der Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung im Übergangsbereich.

Steuerliche Abzüge im Lohnrechner

Unser Brutto-Netto-Rechner macht die Abzüge transparent. Sie sehen sofort, welche Position Ihr Nettogehalt in Deutschland am stärksten senkt.

Wir zeigen dabei nicht nur Steuern, sondern auch Sozialabgaben und ihre Grenzen. Genau diese Kombination entscheidet über ein realistisches Netto.

Wie wird die Lohnsteuer berechnet?

Wir berechnen die Lohnsteuer aus Bruttoverdienst, Steuerklasse und Ihren Lohnsteuerabzugsmerkmalen. Ohne diese Merkmale bleibt jede Netto-Prognose zu grob.

  • Steuerklasse: Die Wahl zwischen I bis VI verändert den monatlichen Abzug sofort.
  • Freibeträge: Ein eingetragener Freibetrag erhöht das monatliche Netto.
  • Kinder: Kinderfreibeträge beeinflussen die Berechnung mit.
  • Kirchensteuer: Sie wird nur bei Kirchensteuerpflicht erhoben.
  • Einmalzahlungen: Sie können den Steuerabzug im Auszahlungsmonat erhöhen.

Grundfreibetrag und Freibetrag

Im Jahr 2026 beträgt der Grundfreibetrag 12.348 Euro. Ein Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung muss für das laufende Jahr grundsätzlich bis zum 30. November beim Finanzamt vorliegen.

Wenn Sie hohe Werbungskosten, Unterhaltsleistungen oder Kinderbetreuungskosten erwarten, sollten Sie den Freibetrag nicht erst in der Steuererklärung nutzen.

Welche Sozialabgaben gibt es und wie werden sie berechnet?

Wir rechnen alle vier großen Zweige der Sozialversicherung mit. So sehen Sie sofort, warum zwei identische Bruttogehälter netto unterschiedlich ausfallen können.

Kreisdiagramm zu Sozialversicherungsbeiträgen 2026 mit Gesundheit, Pflege, Rente und Arbeitslosenversicherung.
Infografik: Sozialversicherungsbeiträge 2026 im Überblick.
Versicherung
Gesamtsatz 2026
Arbeitnehmeranteil
Wichtige Grenze
VersicherungKrankenversicherung
Gesamtsatz14,6 Prozent plus Zusatzbeitrag
Arbeitnehmeranteilmeist 7,3 Prozent plus halber Zusatzbeitrag
Wichtige Grenze5.812,50 Euro pro Monat
VersicherungPflegeversicherung
Gesamtsatz3,6 Prozent, kinderlos 4,2 Prozent
Arbeitnehmeranteilmeist 1,8 Prozent, kinderlos 2,4 Prozent
Wichtige Grenze5.812,50 Euro pro Monat
VersicherungRentenversicherung
Gesamtsatz18,6 Prozent
Arbeitnehmeranteil9,3 Prozent
Wichtige Grenze8.450 Euro pro Monat
VersicherungArbeitslosenversicherung
Gesamtsatz2,6 Prozent
Arbeitnehmeranteil1,3 Prozent
Wichtige Grenze8.450 Euro pro Monat

Ein wichtiger Sonderfall ist Sachsen. Dort trägt der Arbeitgeber in der Pflegeversicherung 1,3 Prozent, Beschäftigte mit Kindern 2,3 Prozent und Kinderlose 2,9 Prozent.

Bei Eltern mit mehr als einem Kind unter 25 sinkt der Arbeitnehmeranteil zur Pflegeversicherung ab dem zweiten bis zum fünften Kind um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Fehlt der Nachweis beim Arbeitgeber, fällt die Entlastung oft erst ab dem Folgemonat an.

Was sind Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag?

Wir trennen diese Abgaben sauber von den übrigen Steuern. Das ist wichtig, weil beide nicht auf das Bruttogehalt, sondern auf die Lohnsteuer aufsetzen.

  • Kirchensteuer: je nach Bundesland 8 oder 9 Prozent der Lohnsteuer.
  • Solidaritätszuschlag: 5,5 Prozent der Lohnsteuer, aber nur oberhalb der geltenden Freigrenzen.
  • Praxis: Für die meisten Beschäftigten fällt der Solidaritätszuschlag seit 2021 nicht mehr an.

Warum die Eingabe wichtig ist

Wenn Sie Ihre Kirchensteuerpflicht falsch hinterlegen, verzerrt das Netto sofort. Das gleiche gilt für einen Jahresvergleich mit und ohne Soli.

Steuerklassen & Freibeträge

Mit unserem Lohnrechner prüfen wir Steuerklasse und Freibeträge nicht isoliert. Erst die Kombination zeigt, ob Ihr monatliches Netto wirklich passt.

Wie wähle ich die richtige Steuerklasse aus?

Wir nutzen die Steuerklasse als einen der stärksten Hebel für das monatliche Netto. Schon ein passender Wechsel kann die laufende Lohnsteuer deutlich verändern.

  • Steuerklasse I: ledig, dauerhaft getrennt oder verwitwet nach Ablauf der Sonderregeln.
  • Steuerklasse II: für Alleinerziehende mit Anspruch auf den Entlastungsbetrag.
  • Steuerklasse III: oft für den höher verdienenden Partner in der Kombination III/V.
  • Steuerklasse IV: Standard für verheiratete Paare oder Lebenspartner mit ähnlichen Einkommen.
  • Steuerklasse IV mit Faktor: verteilt die Steuer oft gerechter auf beide Einkommen.
  • Steuerklasse VI: für das zweite und jedes weitere Dienstverhältnis.

Steuerklasse IV mit Faktor

Das Bundesportal weist darauf hin, dass ein Steuerklassenwechsel im laufenden Jahr mehrfach möglich ist. Er wirkt grundsätzlich ab dem ersten Tag des Folgemonats.

Gerade bei zwei Einkommen ist der Steuerklasse 4 Faktor Rechner oft die sauberste Lösung. Er senkt zwar nicht die Jahressteuer, verteilt aber das monatliche Netto realistischer.

Was sind Kinderfreibetrag und Grundfreibetrag?

Wir zeigen diese Freibeträge, weil sie Ihre Lohnsteuer direkt beeinflussen. Familien übersehen hier oft Monat für Monat spürbare Entlastung.

Freibetrag
Wert 2026
Wirkung
FreibetragGrundfreibetrag
Wert 202612.348 Euro
WirkungDieser Betrag bleibt im Einkommensteuertarif steuerfrei.
FreibetragKinderfreibetrag
Wert 20269.756 Euro je Kind
WirkungRelevant für den Jahresvergleich zwischen Kindergeld und steuerlicher Entlastung.

Das Finanzamt prüft im Rahmen der Veranlagung automatisch, ob Kindergeld oder Kinderfreibetrag günstiger ist. Sie müssen diese Entscheidung also nicht selbst vorab erraten.

Für das laufende Monatsnetto zählt vor allem, ob Kinder korrekt in Ihren elektronischen Lohnsteuermerkmalen erfasst sind.

Was sind Arbeitgeberkosten und Arbeitgeberbrutto?

Mit unserem Rechner sehen wir nicht nur Ihr Nettogehalt, sondern auch die Arbeitgeberkosten. Das ist besonders hilfreich bei Personalplanung, Angebotsvergleichen und Honorarverhandlungen.

Position
Typischer Arbeitgeberanteil 2026
Bedeutung
PositionKrankenversicherung
Arbeitgeberanteil7,3 Prozent plus halber Zusatzbeitrag
BedeutungSteigt mit dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag.
PositionPflegeversicherung
Arbeitgeberanteil1,8 Prozent, in Sachsen 1,3 Prozent
BedeutungDer Kinderlosenzuschlag trifft nur Arbeitnehmer.
PositionRentenversicherung
Arbeitgeberanteil9,3 Prozent
BedeutungGilt bis zur BBG von 8.450 Euro monatlich.
PositionArbeitslosenversicherung
Arbeitgeberanteil1,3 Prozent
BedeutungGilt ebenfalls bis zur BBG von 8.450 Euro.

Arbeitgeberbrutto bedeutet deshalb mehr als nur den vereinbarten Bruttolohn. Es umfasst den Lohn plus Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung.

Bei betrieblicher Altersvorsorge ist 2026 mehr möglich, als viele vermuten. Beiträge sind bis 8.112 Euro pro Jahr steuerfrei, sozialabgabenfrei jedoch nur bis 4.056 Euro pro Jahr.

Zusätzlich haben Beschäftigte einen Anspruch auf Entgeltumwandlung bis zu 4 Prozent der BBG der allgemeinen Rentenversicherung. Spart der Arbeitgeber dadurch Sozialabgaben, ist bei vielen Durchführungswegen ein Zuschuss von 15 Prozent vorgeschrieben.

Wie kann ich meinen Nettolohn optimieren?

Wir optimieren Netto nicht mit Tricks, sondern mit den Regeln, die 2026 wirklich gelten. Genau das macht den Unterschied zwischen Hoffnung und belastbarer Planung.

5 Stellschrauben für mehr Netto

Freibetrag eintragen: Wenn absehbare Kosten hoch sind, bringt ein Antrag bis zum 30. November mehr Netto schon im laufenden Jahr.
Steuerklasse prüfen: Nach Heirat, Trennung oder Geburt eines Kindes verändert die passende Steuerklasse Ihr monatliches Ergebnis sofort.
Faktorverfahren testen: Bei zwei Einkommen sorgt Steuerklasse IV mit Faktor oft für fairere Monatswerte.
bAV sauber nutzen: Entgeltumwandlung kann Steuern und Sozialabgaben senken, aber nur bis zu den gültigen Grenzen.
Krankenkasse vergleichen: Der amtliche Durchschnittszusatzbeitrag liegt 2026 bei 2,9 Prozent, die tatsächlichen Sätze unterscheiden sich jedoch.

Profi-Hinweis

Prüfen Sie nach jeder Änderung bei Kindern Ihre Pflegeversicherungsdaten. Fehlt ein Kind unter 25 im System, fällt Ihr Netto unnötig niedrig aus.

Auch geldwerte Vorteile sollten Sie bewusst planen. Firmenwagen, Zuschüsse oder vermögenswirksame Leistungen verändern das Netto nur dann sauber, wenn sie korrekt im Rechner erfasst sind.

Fazit

Der Lohnrechner 2026 gibt Ihnen ein belastbares Netto statt grober Schätzwerte.

Wir verbinden Bruttolohn, Steuerklasse, Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Kirchensteuer und Sozialabgaben in einer Rechnung. So sehen Sie auch Arbeitgeberkosten und Arbeitgeberbrutto auf einen Blick.

Wenn Sie Lohn berechnen, Netto Gehalt berechnen oder Brutto in Netto berechnen wollen, ist Genauigkeit kein Extra. Sie ist die Grundlage jeder guten Entscheidung.

FAQ

1. Habe ich automatisch Anspruch?

Nein, meistens nicht. Ein Anspruch ergibt sich nur in besonderen Konstellationen.

2. Wie viel Abfindung steht mir zu?

Häufig dient die Faustformel als Richtwert, nicht als feste Zusage.

3. Muss ich Steuern zahlen?

Ja, Abfindungen sind grundsätzlich steuerpflichtig.

4. Muss ich Sozialversicherung zahlen?

Bei echter Abfindung meistens nicht.

5. Was passiert beim Aufhebungsvertrag?

Dann müssen Sie Abfindung, Kündigungsfrist und mögliches Ruhen oder eine Sperrzeit gemeinsam prüfen.

6. Brauche ich eine Steuererklärung?

Seit 2025 ist besonders wichtig, wenn Sie die Fünftelregelung nutzen wollen.