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Stundenlohnrechner

Die Berechnung nutzt durchschnittliche Monatsstunden: Wochenarbeitszeit × 4 × 13 ÷ 12.
Ergebnis
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Berechnungsdetails
Monatsstunden 0,00 Std.
Jahresstunden 0,00 Std.
Gesetzlicher Mindestlohn € 0,00
Differenz zum Mindestlohn € 0,00
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Der Stundenlohn Rechner zeigt Ihnen sofort, was Ihre Arbeitszeit wirklich wert ist.

Was der Rechner zeigt

Viele Verträge nennen nur den Monatslohn. Sobald Teilzeit, Zuschläge, Urlaub oder wechselnde Stunden dazukommen, wird der echte Stundenwert schnell unklar.

Mit dem Stundenlohnrechner von MwStRechner prüfen Sie Brutto, Netto und Mindestlohn strukturiert. Unten erklären wir Formel, Eingaben, Rechtsrahmen und typische Rechenfehler in Deutschland.

Rechner-Felder

  • Berechnungsart: Stundenlohn aus Monatsgehalt, Stundenlohn aus Jahresgehalt, Monatsgehalt aus Stundenlohn oder Jahresgehalt aus Stundenlohn.
  • Jahr: 2026, 2025 oder 2024 auswählen.
  • Arbeitszeit pro Woche: vertragliche Wochenstunden eintragen.
  • Betrag: Monatslohn, Jahresgehalt oder Stundenlohn je nach Auswahl eingeben.
Mindestlohn 2026 13,90 €
Mindestlohn 2027 14,60 €
Minijob-Grenze 2026 603 €

Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte

  • Der Rechner nutzt Monatslohn oder Jahresgehalt plus Wochenarbeitszeit und rechnet für Monatswerte mit der üblichen Quartalsbasis von 13 Wochen in drei Monaten.
  • Gesetzlicher Mindestlohn: 13,90 Euro seit dem 1. Januar 2026, 14,60 Euro ab dem 1. Januar 2027.
  • Marktvergleich: Im IAB-Forschungsbericht 2025 lag der durchschnittliche Bruttostundenlohn in Deutschland im 2. Quartal 2025 bei 25,61 Euro.

Praxisformeln

  • Monatslohn: Monatslohn ÷ (Wochenstunden × 13/3).
  • Jahresgehalt: Jahresgehalt ÷ Jahresstunden.
  • Teilzeit und variable Modelle: Die reale Stundenbasis ist wichtiger als pauschale 2.080 Stunden.
  • Ergänzende Tools: MwStRechner bietet auch Rechner für Lohn, Teilzeit, Abfindung, Pendlerpauschale, Elterngeld und Arbeitslosengeld.

Warum sollte ich meinen Stundenlohn mit einem Stundenlohn Rechner prüfen?

Jobangebote fair vergleichen

Ihr Stundenlohn macht Jobangebote sofort vergleichbar. Wir übersetzen Monatslohn, Arbeitszeit und Extras in eine klare Kennzahl. So sehen Sie schneller, ob ein Angebot wirklich besser bezahlt.

Im IAB-Forschungsbericht 2025 lag der durchschnittliche Bruttostundenlohn in Deutschland im 2. Quartal 2025 bei 25,61 Euro. Männer kamen auf 26,18 Euro, Frauen auf 23,53 Euro.

Warum die Prüfung lohnt

  • Jobangebote fair vergleichen: Ein höheres Monatsgehalt kann trotz besserer Zahl schlechter sein, wenn die Wochenarbeitszeit deutlich steigt.
  • Teilzeit realistisch bewerten: Sie erkennen sofort, wie stark weniger Stunden, mehr Freizeit oder andere Zuschläge den Wert Ihrer Arbeit verändern.
  • Mindestlohn prüfen: Seit dem 1. Januar 2026 dürfen Sie in Deutschland grundsätzlich nicht unter 13,90 Euro brutto pro Stunde fallen.
  • Minijob planen: Bei der Verdienstgrenze von 603 Euro sind zum Mindestlohn von 13,90 Euro höchstens 43,38 Stunden pro Monat möglich.
  • Verhandlungen verbessern: Wer den Lohn pro Stunde kennt, argumentiert bei Gehaltsgesprächen genauer und sachlicher.

So funktioniert der Stundenlohnrechner

Der Stundenlohnrechner 2026 liefert einen belastbaren Richtwert in wenigen Eingaben. Wir arbeiten mit Gehalt und Arbeitszeit, weil diese Daten fast jeden Arbeitsvertrag sauber abbilden.

Schritt für Schritt

Berechnungsart wählen: Stundenlohn aus Monatsgehalt, Stundenlohn aus Jahresgehalt, Monatsgehalt aus Stundenlohn oder Jahresgehalt aus Stundenlohn.
Jahr auswählen: 2026, 2025 oder 2024 wählen, damit der passende Mindestlohn geprüft wird.
Arbeitszeit festlegen: Tragen Sie die vertraglichen Wochenstunden ein.
Betrag eingeben: Je nach Auswahl Monatslohn, Jahresgehalt oder Stundenlohn erfassen.
Ergebnis prüfen: Stundenlohn, Monatsgehalt, Jahresgehalt, Monatsstunden, Jahresstunden und Differenz zum Mindestlohn auswerten.

Brutto und Netto trennen

Für Netto-Werte kombinieren Sie den Rechner mit einem Nettolohnrechner. Nutzen Sie Brutto für Vergleiche und Netto für Ihre Haushaltsplanung.

Wichtig: Der Rechner nutzt durchschnittliche Monatsstunden: Wochenarbeitszeit × 4 × 13 ÷ 12.

Wie gebe ich mein Monats- oder Jahresgehalt ein?

Die richtige Eingabe spart Rechenfehler. Wir empfehlen Monatswerte für die laufende Lohnprüfung und Jahreswerte für den Gesamtvergleich.

  • Monatsgehalt nutzen: Wählen Sie diesen Weg, wenn Ihr Vertrag ein fixes Monatsbrutto nennt. Das ist ideal, um Stundenlohn aus Monatsgehalt berechnen sauber umzusetzen.
  • Jahresgehalt nutzen: Rechnen Sie mit dem Gesamtjahr, wenn Urlaubs- oder Weihnachtsgeld fest vereinbart sind. So können Sie Stundenlohn aus Jahresgehalt berechnen realistischer darstellen.
  • Sonderzahlungen getrennt prüfen: Laut BMAS zählen Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bei der Mindestlohnprüfung nur in dem Monat, in dem sie ausgezahlt werden.
  • Brutto zuerst eingeben: Für Vergleiche ist das Brutto die bessere Basis. Netto hängt zusätzlich von Steuerklasse, Kindern, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
  • Umkehrfunktion nutzen: So können Sie Monatsgehalt aus Stundenlohn berechnen oder Jahresgehalt aus Stundenlohn berechnen.

Wie berücksichtige ich die Arbeitsstunden pro Woche?

Die Wochenarbeitszeit entscheidet direkt über Ihren Wert pro Stunde. Wir setzen deshalb immer erst die vertragliche Stundenbasis fest.

Formel: Monatslohn ÷ (Wochenstunden × 13/3)

Das entspricht dem Faktor 4,33 Wochen pro Monat.

  • Vertragsstunden eintragen: Wenn Ihr Vertrag 37,5 oder 38,5 Stunden nennt, rechnen Sie nicht pauschal mit 40 Stunden.
  • Pausen abziehen: Nach dem Arbeitszeitgesetz sind bei mehr als sechs bis neun Stunden 30 Minuten Pause vorgeschrieben, bei mehr als neun Stunden 45 Minuten.
  • Überstunden separat rechnen: Nutzen Sie einen Vertragswert und einen Effektivwert.
  • Tagesgrenzen beachten: Das Arbeitszeitgesetz erlaubt grundsätzlich acht Stunden pro Werktag, ausnahmsweise bis zehn Stunden mit späterem Ausgleich.
  • Teilzeit exakt abbilden: Für Wochenarbeitszeit Stundenlohn berechnen ist Ihr Vertrag wichtiger als jede Branchenannahme.

Wie berechne ich Brutto- oder Netto-Stundenlohn?

Brutto und Netto beantworten zwei verschiedene Fragen. Wir nutzen Brutto für Marktvergleich und Vertragscheck. Netto brauchen Sie für Budget, Lebenshaltung und echte Auszahlungsplanung.

Liniendiagramm in einem Finanz-Dashboard zur Entwicklung von Bruttostundenlohn, Nettostundenlohn und effektivem Stundenlohn.
Infografik: Entwicklung von Brutto-, Netto- und effektivem Stundenlohn.
Rechenziel
Formel
Wann sinnvoll
RechenzielBrutto Stundenlohn berechnen
FormelMonatsbrutto ÷ Monatsstunden
Wann sinnvollFür Jobvergleich, Mindestlohn und Verhandlungen
RechenzielNetto Stundenlohn berechnen
FormelJahresnetto ÷ tatsächliche Jahresstunden
Wann sinnvollFür Haushaltsplanung und reale Auszahlungen
RechenzielEffektiver Stundenlohn
FormelGesamtauszahlung ÷ tatsächlich bezahlte Stunden
Wann sinnvollFür Schichtarbeit, Zuschläge und variable Modelle

Im BMAS-Mindestlohnrechner wird bewusst mit dem verstetigten Monatsgehalt ohne Überstunden gearbeitet. Das ist praktisch, weil Grundlohn und Extras sauber getrennt bleiben.

Profi-Hinweis: Für den echten Netto-Stundenlohn teilen Sie Ihr Jahresnetto durch die tatsächlich bezahlten Stunden, nicht durch einen groben Standardwert.
  • Brutto zuerst prüfen: So erkennen Sie schneller, ob Ihr Vertrag marktgerecht ist.
  • Netto danach ableiten: Steuerklasse, Kinderfreibeträge und Krankenkasse können den Auszahlungswert spürbar verändern.
  • Zuschläge nicht vermischen: Nacht-, Sonn- oder Feiertagszuschläge sollten Sie getrennt prüfen.
  • Resturlaub extra erfassen: Auszahlungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses verzerren sonst den normalen Stundenwert.

Wie wirkt sich Teilzeit, Überstunden und Urlaub auf den Stundenlohn aus?

Teilzeit, Überstunden und Urlaub verändern nicht nur den Monatswert, sondern den gesamten Vergleichsmaßstab. Wir rechnen diese Punkte getrennt, damit Sie Vertragslohn und echten Effektivlohn nicht verwechseln.

Thema
Wichtige Zahl oder Regel
Was das für Sie bedeutet
ThemaTeilzeit
Zahl / RegelIAB Q2/2025: Vollzeit 27,08 Euro, Teilzeit 21,94 Euro
BedeutungVergleichen Sie Teilzeit nicht nur nach Monatslohn, sondern immer nach Stundenwert.
ThemaÜberstunden
Zahl / RegelDer Mindestlohn gilt für jede tatsächlich geleistete Arbeitsstunde, auch für Überstunden.
BedeutungPrüfen Sie, ob Überstunden bezahlt, durch Freizeit ausgeglichen oder tariflich mit Zuschlag versehen werden.
ThemaUrlaub
Zahl / RegelDas Bundesurlaubsgesetz nennt mindestens 24 Werktage, bei einer Fünf-Tage-Woche entspricht das 20 Urlaubstagen.
BedeutungBezahlter Urlaub senkt Ihre Arbeitszeit nicht auf null, sondern bleibt Teil Ihrer Vergütung.
ThemaResturlaub
Zahl / RegelNicht genommener Urlaub ist bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses abzugelten.
BedeutungDieser Betrag gehört in eine separate Rechnung und nicht in den normalen Monatsstundenlohn.
ThemaKrankheit
Zahl / RegelBei Krankheit besteht in der Regel Anspruch auf bis zu sechs Wochen Entgeltfortzahlung.
BedeutungFür Ihre Jahresplanung zählt diese Zeit als bezahlte Phase und sollte nicht als unbezahlte Lücke behandelt werden.

Richtig rechnen

  • Teilzeit Stundenlohn berechnen: Nehmen Sie die vertraglichen Wochenstunden, nicht die gelegentliche Mehrarbeit.
  • Überstundenvergütung prüfen: Ein Zuschlag ist nicht automatisch gesetzlich festgelegt. Häufig entscheidet der Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag.
  • Urlaubstage sauber umrechnen: Für Resturlaub gilt meist Stundenlohn × tägliche Arbeitszeit × Urlaubstage.
  • Zwei Werte führen: Vertragsstundenlohn für den Vertrag, Effektivstundenlohn für die Realität.

Effektivwert beachten

Der effektiv gezahlte Stundenlohn kann stark vom Vertragswert abweichen, wenn regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit, variable Schichten oder Sonderzahlungen vorkommen.

Was gilt beim Mindestlohn und gesetzlichen Vorgaben?

Beim Mindestlohn zählt jede tatsächlich geleistete Stunde. Wir prüfen deshalb nicht nur den Vertrag, sondern auch den Abrechnungszeitraum. Gerade bei Zuschlägen, Minijobs und Praktika entscheidet das über die Rechtssicherheit.

Balkendiagramm zur Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland mit 13,90 Euro ab 2026 und 14,60 Euro ab 2027.
Infografik: Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland.
Zeitraum
Gesetzlicher Mindestlohn
Praxisfolge
Zeitraumseit 1. Januar 2026
Mindestlohn13,90 Euro brutto
PraxisfolgeUntergrenze für fast alle Arbeitnehmer in Deutschland
Zeitraumab 1. Januar 2027
Mindestlohn14,60 Euro brutto
PraxisfolgeWichtiger Wert für neue Verträge und Budgetplanung

Nach Angaben des BMAS gilt der Mindestlohn auch für Minijobber, Saisonkräfte und ausländische Beschäftigte, wenn sie in Deutschland arbeiten.

  • Ausnahmen kennen: Kein allgemeiner Mindestlohn gilt unter anderem für Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Ausbildung, bestimmte Praktika und betriebliche Ausbildungen.
  • Praktika sauber prüfen: Pflichtpraktika sowie bestimmte freiwillige Orientierungspraktika bis zu drei Monaten sind ausgenommen.
  • Sonderzahlungen richtig werten: Urlaubs- und Weihnachtsgeld helfen nur dann bei der Mindestlohnprüfung, wenn sie im jeweiligen Abrechnungsmonat ausgezahlt werden.
  • Arbeitszeit dokumentieren: Für viele Minijobs und besonders kontrollierte Branchen müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeit zeitnah festgehalten werden.
  • Branchenregeln beachten: In einzelnen Branchen können höhere verbindliche Mindestentgelte gelten als der allgemeine Mindestlohn.
Wichtig: Ein fixer Monatslohn schützt nicht vor Verstößen. Sobald die tatsächlichen Stunden steigen, kann der Stundenwert unter den Mindestlohn fallen.

FAQ

1. Gilt der Mindestlohn auch in Teilzeit?

Ja. Der gesetzliche Mindestlohn gilt unabhängig vom Stundenumfang.

2. Verringern Urlaubstage meinen Stundenlohn?

Nein. Urlaub ist bezahlte Freizeit und gehört zur normalen Vergütung.

3. Was passiert bei Krankheit?

In der Regel zahlt der Arbeitgeber bis zu sechs Wochen weiter, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

4. Wie berechne ich den Stundenlohn im Minijob?

Teilen Sie den monatlichen Verdienst durch die bezahlten Stunden und prüfen Sie die Grenze von 603 Euro.

5. Was gilt bei Kündigung und Resturlaub?

Nicht genommener Urlaub ist bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses grundsätzlich abzugelten.

6. Welche Kündigungsfrist gilt oft?

Für Arbeitnehmer gilt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch meist eine Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Monatsende.

7. Was bedeutet Massenentlassung?

In größeren Fällen muss der Arbeitgeber nach § 17 KSchG vorab eine Anzeige bei der Agentur für Arbeit erstatten.